Aktion vor der chinesischen Botschaft

Die Selbstverbrennungen in Tibet haben die tibetische Gemeinschaft mit Trauer erfüllt. Trauer, weil tibetische Landsleute – davon der grösste Teil sehr jungen Alters – dabei ihr Leben lassen mussten. Die jüngsten Ereignisse sind ebenso besorgniserregend, weil diese Entwicklungen nur annähernd auf die menschenverachtende Politik der chinesischen Regierung schliessen lassen. Auch der Vorstand vom VTJE fragte sich immer wieder, wie die jungen Exiltibeterinnen und -tibeter auf diese prekäre Situation in Tibet reagieren können. Deshalb haben sich am 15. November 2012– nur ein Tag nach der Wahl Xi Jinpings zum Parteisekretär der Kommunistischen Partei – ca. 20 Personen vor der chinesischen Botschaft in Bern versammelt.

Die Aktionsteilnehmer haben lautstark protestiert und vom Botschafter eine Stellungnahme zur aktuellen Lage in Tibet gefordert. Unsere Forderung blieb – wie erwartet – ungehört. Da wenigstens das Medienecho relativ gross war, konnte dennoch die Öffentlichkeit über die prekäre Lage in Tibet informiert werden.

https://www.youtube.com/watch?v=loIs6wLfWiI&feature=share